Äthiopien: Gesundheitserziehung und Nahrungsmittel

2020-06-12 11:47

Sr. Marian berichtet:

Unsere zwei Kliniken in Waragu und Alem Tema kümmern sich um kranke Menschen, die selbst von sehr weit entfernten Orten zu uns kommen und 2-3 Stunden zu Fuß gehen müssen, um uns zu erreichen. Durch Gottes Beistand helfen Schwestern und Laienfachkräfte (einige von ihnen wurden von den Schwestern beim Studium unterstützt), Kranke zu behandeln und zu heilen. Mütter, die zur sicheren Entbindung kommen werden betreut oder ins nahe gelegene Krankenhaus gebracht.

Während zur Zeit der COVID-19-Pandemie unsere Schulen geschlossen wurden, führen die Kliniken immer noch Behandlungen für kranke Patienten durch und helfen vor allem bei schwierigen Geburten.  Die Schwestern organisieren Gesundheitserziehung über das Virus und den Umgang damit. Sie helfen mit Nahrungsmitteln Bedürftigen und verteilen Hygiene-Kits.

Die Schwestern setzen sich auch aktiv für die Entwicklung von Frauen und jungen Mädchen ein, betreuen Jugendliche und Kinder in den Pfarreien und kümmern sich um arme und ältere Menschen. Durch die jahrelange Arbeit mit Frauen und Mädchen haben viele von ihnen ihr Leben verbessert; viele junge Frauen haben ihr Studium abgeschlossen und arbeiten jetzt in verschiedenen Bereichen. Viele Mütter, die bis ins hohe Alter lesen und schreiben gelernt haben, haben so auch ihre Lebensweise verbessert. Bei älteren Menschen wurde auf ihre Hygiene, gute Gesundheit und einen würdigen Tod geachtet.

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