1. Adventwoche: Wagen wir zu träumen - für ein gutes Leben aller.

2021-11-30 09:47

Gemeinsam mit den Steyler Missionsschwestern und mit Gedanken aus „Wage zu träumen. Mit Zuversicht aus der Krise.“ von Papst Franziskus durch den Advent.

Bibelstelle:

Ja, siehe, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde.
Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn.
Vielmehr jubelt und jauchzt ohne Ende über das, was ich erschaffe!
Denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zum Jauchzen und sein Volk zum Jubel.

(Jes. 65, 17-18)

 

Wage zu träumen:

Dies ist ein Augenblick, große Träume zu träumen, unsere Prioritäten zu überdenken – was wir wertschätzen, was wir wollen, was wir anstreben – und uns zu entschließen, in unserem täglichen Leben das zu tun, wovon wir geträumt haben.

Ich sehe ein Überfließen von Barmherzigkeit mitten unter uns. Viele Herzen wurden geprüft. Die Krise hat in einigen einen neuen Mut und ein neues Mitgefühl geweckt. Einige von uns sind gesiebt worden und haben mit der Sehnsucht geantwortet, unsere Welt neu zu denken. Andere sind Menschen in Not auf ganz konkrete Weise zu Hilfe gekommen und haben dadurch geholfen, das Leiden ihres Nächsten zu verwandeln.

Mich erfüllt das mit der Hoffnung, dass wir mit einer besseren Zukunft aus dieser Krise herauskommen. Aber wir müssen klar sehen, gut wählen und richtig handeln.

Lass uns darüber sprechen, wie. Lass die Worte Gottes an Jesaja auch zu uns sprechen: Komm, lass uns darüber sprechen. Wagen wir es zu träumen.

(Papst Franziskus: „Wage zu träumen“, S. 13-15)

 

Wie sieht die „neue“ Welt aus, von der ich träume?

Wer träumt mit mir?

 

Bild: john_Ionanidis/Pixabay

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